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Monochrom-Mutanten
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Als die ersten Monochrom-Mutanten auf Terra und den anderen Welten der Liga Freier Terraner auftauchten, stellte man sehr schnell dreierlei fest: Es handelte sich um junge Menschen, die im Prinzip einer Generation angehörten. Sie alle besaßen Mutantengaben, wenngleich diese größtenteils nicht sonderlich stark ausgeprägt waren. Und jeder von ihnen besaß nur eine monochrome Weltsicht, das heißt, die jungen Mutanten konnten keine Farben wahrnehmen, sondern sahen alles nur in Schwarzweiß. Einige weitere Hintergründe fanden die Wissenschaftler erst nach einiger Zeit heraus, anfangs sorgsam von Moharion Mawrey, der Residenz-Ministerin für die Mutanten, verschwiegen. Erst eine "Geheimmission" von Startac Schroeder und Trim Marath erbrachte hierzu weitere Ergebnisse, die seitdem nicht nur den Monochrom-Mutanten, sondern praktisch jedem interessierten Menschen bekannt sind.

Schon vorher war bekannt gewesen, daß die Mutanten gewissermaßen Erben eines genetisch-paranormalen Großexperiments waren, das zu Zeiten der Monos-Diktatur gewissermaßen "Supermutanten" erzeugen sollte. Sämtliche Monochrom-Mutanten verfügen deshalb über mindestens einen Vorfähren. der mit dem Siedlerplaneten Horrikos in Verbindung steht. Diese Welt diente zu Monos Zeiten als Auffanglager für die Opfer dieses genetischen Zuchtprogramms, das als Mißerfolg eingestellt wurde. Warum diese genetisch-paranormalen Anlagen erst so viele Jahrhunderte später "gezündet" wurden, ist noch immer unbekannt. Die Wissenschaftler tippen jedoch auf einen Hypersturm von ungewöhnlicher Stärke, der vom 2. bis 9. März 1246 NGZ in der halben Milchstraße jegliche Raumfahrt lahmlegte. Damals wurde das Phänomen "Jahrhundertorkan" getauft. Der Jahrhundertorkan weckte offenbar in den terranischen Eltern mit Verbindung zu Horrikos-Vorfahren die Anlagen, die nötig waren, um ein mutantisch begabtes Kind zu zeugen.

Trim Marath und Startac Schroeder fanden drei weitere Tatsachen über die Monochrom-Mutanten heraus, die für einen gewissen Schock sorgten.

Erstens: Alle Monochrom-Mutanten sind unfruchtbar, sie können keine Nachkommen zeugen. Durch eine genetische Programmierung tritt die Unfruchtbarkeit ein, wenn die paranormalen Fähigkeiten dominant werden.

Zweitens: Es wird keine weiteren Monochrom-Mutanten mehr geben. Terraner mit einer genetischen Horrikos-Verbindung haben entweder ihre paranormal begabten Kinder zu einem gewissen Zeitpunkt bereits gezeugt - oder sie werden dies in Zukunft nicht mehr tun. Die notwendige Veranlagung blieb ganz offensichtlich nur für eine gewisse Zeitspanne aktiv, und diese Zeitspanne ist nun abgelaufen.

Drittens: Die Para-Genetiker des Diktators Monos haben den Opfern ihrer Experimente offensichtlich eine genetische Sicherung eingebaut, die eine Begrenzung der Lebensspanne erzeugt, wenn die Parafähigkeiten aktiviert werden. In den Monochrom-Mutanten tickt ein biologischer Mechanismus, der sie alle "vor der Zeit", also eher in jugendlichem Alter, sterben lassen wird. Monos und seine Helfershelfer wollten durch all diese Sicherungen wohl verhindern, daß einer der gezüchteten Supermutanten entkommt, sich vermehrt und auf diese Weise plötzlich ein Volk von Supermutanten entsteht.

Hier besteht eine Datenlücke, sie wird bei der Bearbeitung des entsprechenden Zyklus geschlossen, ich bitte um Geduld.

Nach dem Tod SEELENQUELLs bleiben die 34.000 Bewusstseine der Monochrom-Mutanten als körperloses Nukleus zurück. Evolutionär ist der Zustand zwischen einem Parablock und einer Superintelligenz einzuordnen. Der Zusammenschluss ist noch sehr schwach, die Bewusstseine stehen am Rande ihrer Existenz, sind aber zuversichtlich ihren Zustand zu stabilisieren.

Den Monochrom-Mutanten ist bewusst, dass sie mit Abstand die stärkste mentale Macht in der Milchstraße darstellen, sobald sich ihre parapsychischen Kräfte regeneriert haben. Sie sind fest entschlossen, sich in den nächsten Jahrhunderten im Bereich der Milchstraße und deren benachbarten Galaxien aufzuhalten. Während dieser Zeit wollen sie ihren Zustand stabilisieren und versuchen das Kerngebiet der Mächtigkeitsballung ES von anderen Entitäten frei zu halten. Wunsch der Bewusstseine ist es, in ES aufzugehen, sollte die Superintelligenz eines Tages zurückkehren.

Seit ihrem Verschwinden hat man bis zum Jahr 1312 NGZ nichts mehr von den Bewusstseinen gehört.

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 Quelle(n):  PR-Glossar 2088, PRK-2101, PR-2209
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 13.10.2002 - Letztes Update: 01.06.2008