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Arkoniden
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Habitus:

humanoid, sehr menschenähnlich

Abstammung:

Die Arkoniden stammen von akonischen Kolonisten ab, die im Jahr 18.509 v.Chr. das Arkon-System im Kugelsternhaufen M 13 besiedelten. Sie gehören damit der lemurischen Völkerfamilie an, sind also Nachkommen der Ersten Menschheit

Körpergröße:

(durchschnittlich) 1,80 m - 2 m

Anatomische Besonderheiten:

Die Arkoniden sind im Vergleich zu durchschnittlichen Terranern relativ langschädelig. Ihr Gehirn weist einen zusätzlichen Sektor auf, der, einer Theorie zufolge, bei den steinzeitlichen Vorfahren der Arkoniden für die intuitive logische Erfassung von Gegebenheiten aller Art verantwortlich gewesen sein soll und normalerweise brachliegt. Durch einen fünfdimensional-energetischen Aufladungsprozeß kann er als Logiksektor aktiviert werden. Ein solches Extrahirn kann mit seinen Besitzer als scheinbar eigenständige Persönlichkeit kommunizieren und macht ihn anderen Arkoniden weit überlegen. Die Aktivierung des Extrasinnes im Rahmen einer Ark'Summia genannten Prozedur wird nur wenigen Auserwählten nach umfangreichen Tests zuteil.

Anstelle von Rippen weisen die Arkoniden im Brustbereich massive Knochenplatten auf. Dieses von den Akonen ererbte Merkmal tritt jedoch bei Nachkommen aus Verbindungen von Arkoniden und anderen Lemurernachkommen, z.B. Terranern, in der Regel zurück, so daß solche Mischlinge einen normalen Brustkorb besitzen.

Haut und Haare reinrassiger Arkoniden sind albinotisch weiß. Die Augen männlicher Arkoniden sind rötlich, die weiblicher Arkoniden zeigen oftmals einen charakteristischen Goldton oder sind grünlich.

Bei starker Erregung sezernieren die Augen ein Sekret.

Arkoniden schwitzen nicht schnell wie Terraner, da die entsprechenden Drüsen nicht so stark entwickelt sind [PR-2208, Seite 9].

Soziologische Besonderheiten:

Beide Geschlechter sind gleichberechtigt. Insbesondere zur Zeit des Großen Imperiums spielen Männer jedoch die dominierende Rolle.

Die arkonidische Gesellschaft ist aristokratisch geprägt. Die Mitglieder der großen Familien (Khasurn) (u.a. Ariga, Atalaya, Gonozal, Gwalon, Ma-Anlaan, Metzat, Mior, del Monotos, Orbanaschol, Orcast, Pathis, da Quertamagin, Ragnaari, Tereomir, Thetaran, Tramis, Tutmor, Zoltral) kontrollieren die politischen und militärischen Schlüsselpositionen.

Regierungsform:

Großes Imperium (Tai Ark’Tussan): Erbmonarchie: Der Imperator (Tai Moas = Erster Großer) ist Staats- und Regierungschef sowie Oberbefehlshaber der Flotte erläßt Gesetze, ernennt und entläßt Richter, kann Urteile aufheben. Er benötigt für Beschlüsse zu Richtlinien seiner Politik zwar qualifiziert-absolute Mehrheiten im Großen Rat (Thai-Than) und Hohen Rat (Thi Than), dem vom Volk gewählten Parlament, und diesen Rechenschaft schuldig. Er kann aber in Krisenfällen durch Notstandsgesetze diktatorische Macht an sich ziehen. Sein Regierungssitz ist der Kristallpalast auf dem Hügel der Weisen (Thek-Laktran) auf der Kristallwelt Arkon I. Die Insignien des Imperators sind die konische diamantene Krone, das Szepter aus Arkonstahl, die Kette aus dreifach gereihten Medaillons, der Umhang aus Kehoe-Tuch und ein kostbares Dagorschwert.

Dem Großen Rat (Thai-Than) gehören 128 ex-officio-Mitglieder aus Flotte, Kristallpalast, Diplomatie, Geheimdienst, Wirtschaft und Verwaltung an, die zugleich die wichtigsten Khasurn (Adelshäuser) repräsentieren. Das Regierungsgremium des Großen Rates ist der Zwölfer-Rat (Berlen Than).

Nachfolger des Imperators wird ein leiblicher Sohn des Imperators (Gos’athor = Kristallprinz ); stirbt der Imperator, ohne einen Sohn zu hinterlassen, ernennt der Große Rat einen Nachfolger. Frauen und Kolonialarkoniden sind vom Amt des Imperators ausgeschlossen. Als Vize-Imperator fungiert jedoch der Zarlt, der Herrscher der Kolonialwelt Zalit.

In einigen Epochen wurde als Gegenpol zum männlichen Imperator eine Große Feuermutter (Tai Zhy Fam) eingesetzt. Als Auswahlmechanismus diente eine modifizierte Form des Dagor-Mystizismus. Die Feuerfrauen wurden zu Geheimorten gebracht und in die Stasis-Konservierung suspendierter Animation versetzt, ihr Wahres Sein auf eine stabilisierte Körperprojektion übertrugen. Der Multibewußtseinsblock dieser Zhy-Famii war mehr als die reine Summe seiner Teile.

Von 1978 bis 2044 leitet der Große Koordinator (Robotregent) das Imperium.

Neues oder zweites Imperium: Parlamentarische Demokratie (Imperiales Parlament); starke Bestrebungen zur Wiedereinführung der imperialen Monarchie.

Kristallimperium (Gos’Tussan): Absolute Monarchie, die deutliche Züge einer Militärdiktatur aufweist.

Kulturelle Besonderheiten:

Eine zentrale Rolle in der Geisteswelt Arkons spielt das Dagor. Im engeren Sinn ist es die traditionelle waffenlose Kampfkunst der arkonidischen Ritter (All-Kampf), im weiteren Sinne aber eine Philosophie, die dem terranischen Zen ähnelt. Ihr Kern ist das Streben nach Harmonie im Sinne von Gleichgewicht. Zentraler Begriff ist das Zhy (transzendentales Licht/ übersinnliches Feuer), das mit dem Sartori im Zen verglichen werden kann. Zu den "Zwölf ehernen Prinzipien der Dagoristas" gehören Maßhaltung, Fürsorge des Starken für Schwache und Kranke, Gleichgewicht der Werte, Ganzheitlichkeit, Toleranz sowie Gnade und Großmut. Dagor ist das zentrale Prinzip der Arkon-Ritter (Dagoristas).

Die arkonidische Kultur ist eine der ältesten und reichhaltigsten der Milchstraße. In der Zeit des Niedergangs des Großen Imperiums erfreuen sich die Fiktivspiele, von Künstlern gestaltete bewegte Farbmuster, größter Beliebtheit.

Bevorzugte architektonische Form ist der Trichterbau. Der Trichterstiel enthält die Versorgungseinrichtungen, die Wohnanlagen sind terrassenartig im Inneren des Trichters angeordnet.

Die Lingua franca des Großen Imperiums ist das Satron (Same Arkon trona = Hört Arkon sprechen), auch Interkosmo genannt.

Zeitrechnung:

Die arkonidische Zeitrechnung bezieht sich auf die legendäre Entrückung des Heroen Tran-Atlan, die dem Jahr 1 nach Arkon (da Ark) zugeordnet wird (= 20.431 v.Chr.). Dieses Jahr liegt jedoch weit vor der Besiedlung Arkons durch die Akonen, was als Folge der Geschichtsverfälschung unter den Nachfolgern des ersten Imperators Gwalon anzusehen ist.

Man geht bei der Berechnung von der Umlaufbahn von Arkon III aus, so entspricht ein Arkonjahr 365,22 Arkontagen. Gerechnet wird mit allerdings mit 365 Arkontagen je Arkonjahr, daraus ergibt sich alle 50 Jahre ein Schaltjahr, in dem 11 Arkontage angehängt werden, so hat ein Schaltjahr 376 Tage. Die 11 Schalttage wurden nach den 11 Heroen, die 11tägige Schaltperiode nach dem mythischen zwölften Heroen "Pragos des Vretatou" benannt. 1 Erdjahr entspricht 0.846 Arkonjahren, 1 Arkonjahr entspricht 1,182 Erdjahren.

Das arkonidische Jahr wird in zehn Perioden unterteilt (eine Periode entspricht der terranischen Bezeichnung Monat). Jede Periode hat 36 Arkontage.

Reihenfolge der Perioden [AHC-14]:

 

  1. der Eyilon
  2. die Hara
  3. der Tarman
  4. der Dryhan
  5. der Messon
  6. der Tedar
  7. der Ansoor
  8. die Prikur
  9. die Coroma
  10. der Tartor

Zu den 10 Perioden kommen noch 5 Arkontage die "Katanen des Capits" genannt werden. Es sind die letzten 5 Tage vor dem Jahreswechsel. Bei ihnen handelt es sich um Feiertage die auf uralte Riten zurückgingen. Früher wurden damit die Fruchtbarkeitsgötter geehrt, heute sind diese Tage fast bedeutungslos.

Der Arkontag wird Prago genannt, die Mehrzahl Arkontage Pragos. Ein Arkontag hat 20 Tontas (gleich 28,4 terranische Stunden). Ein Prago hat 20 Tontas, Tonta entspricht dem terranischen Begriff Stunde. Ein Tonta = 1,42 Terrastunden (genau 1,4185), 1 Erdstunde = 0,7 Tontas (genau 0.705).

An die Jahreszahl wird die arkonidische Bezeichnung da Ark angehängt, dies bedeutet übersetzt einfach Jahreszahl von "Arkon".

Raumschiffe:

Die tradionellen Raumschiffe des Großen Imperiums sind Kugelraumer mit äquatorialen Ringwülsten, wie sie von den Flotte des Solaren Imperiums übernommen wurden. Sie waren mit Transitionstriebwerken ausgestattet.

In der Aufschwungphase nach dem Ende der Monos-Herrschaft und insbesondere nach Ausrufung des Kristallimperiums wird auf Arkon die Neuentwicklung modernern Kugelraumschiffe vorangetrieben. Diese besitzen keine Ringwülste mehr. Bei größeren Einheiten werden die kugelförmigen Großbeiboote außen in Vertiefungen der Außenzelle angedockt.

Heimatsystem:

Arkon-System im Zentrum des Kugelsternhaufens M 13 (arkonidische Bezeichnung: Thantur-Lok = Thanturs Ziel), ca. 34.000 Lichtjahre von Sol entfernt; 27 Planeten.

Die Planeten 2 und 4 wurden auf die Umlaufbahn des 3. Planeten gebracht und mit diesem zu einem gleichschenkligen Dreieck angeordnet (Synchronwelten): Arkon I: Wohn- und Regierungswelt (Kristallwelt), Arkon II: Handels- und Versorgungswelt, Arkon III (der ursprüngliche dritte Planet): Kriegsplanet und Sitz des Robotregenten (2329 zerstört).

Weitere wichtige Planeten des Arkon-Systems:

  • Naat, 4. Planet: Heimatwelt der Naats;
  • Iprasa (ursprünglich: Ranton arZhym-i-Thos = Welt aus Feuer und Eis),
  • 6. Planet: Sitz einer berühmten Galaktonautischen Akademie und der Flottenschule Bark-N’or

Insgesamt umfaßte das Große Imperium 50.000 besiedelte Welten; hinzu kamen 100.000 rein industriell genutzte Planeten und Monde.

Das Kristallimperium umfaßt rund 10.000 besiedelte Planeten.

Töchtervölker:

Daneben existieren zahllose planetengebundene Völker, die von zivilisatorisch zurückgefallenen arkonidischen Kolonisten abstammen (z.B. auf Eysal, Heyschryk, Isan, Palpyron oder Trantus-Tona)

Ingesamt wird die Zahl der von Arkoniden abstammenden Völkern auf drei- bis fünftausend geschätzt.

Geschichte:

18.509 v.Chr. Besiedlung des Kugelsternhaufens Udnir (M 13) durch Akonen. Daß in den Heldensagen immer wieder auf die legendäre "wahre Herkunftswelt" Arbaraith Bezug genommen wird, legt den Verdacht nahe, daß am Ursprung der Arkoniden auch andere Lemurerabkömmlinge beteiligt waren, die sich möglicherweise mit den akonischen Kolonisten vermischten.
In den folgenden sechzig Jahren Erforschung des Kugelsternhaufens durch die Kolonisten; Unterwerfung aller Nichthumanoiden.
18.376 bis 18.356 v.Chr. Erste Unabhängigkeitserklärung; Großer Befreiungskrieg, der unter anderem durch das Eingreifen des legendären Magnortöter Klisanthor beendet wird. Die Überlebenden des Krieges nennen sich Arkoniden.
18.340 v.Chr. Langanhaltende Familienfehden werden von Flottenadmiral Farthu von Lloonet mit militärischen Mitteln beendet.
18.334 v.Chr. Ausrufung der absoluten Monarchie; Farthu von Lloonet wird als Gwalon I.der erste Imperator. Massive militärische Aufrüstung setzt ein.
18.327 bis 18.316 v.Chr. Die Zerstörung der akonischen Basen in M 13 löst den elf Jahre dauernden Zentrumskrieg mit den Akonen aus, die sich nach ihrer Niederlage in ihr Heimatsystem zurückziehen.
nach 18.294 v.Chr. Unter Gwalons Nachfolgern Volgathir I. und Volgathir II setzt eine massive Geschichtsverfälschung ein, verbunden mit Einführung einer neuen Zeitrechnung und Leugnung der akonischen Abkunft.
18.245 v.Chr. Auf Zhygortritt die Superintelligenz ES erstmals mit einem arkonidischen Imperator, Ragnaari I., genannt der Große, in Verbindung und gewährt ihm die Zelldusche.
um 18.000 v.Chr. Gründung einer ersten arkonidischen Kolonie auf Hiaroon.
17.529 v.Chr. Unter Zakhagrim III. wird Bau des Kristallpalastes begonnen.
um 17.490 v.Chr. Gründung der Politischen Geheimpolizei des Imperators (POGIM = Tu-Gol-Cel) durch Zakhagrim V.
17. Jahrtausend v.Chr. Zeit des Niedergangs: Aufgrund anhaltender schwerer Hyperstürme sind Raumfahrt und Hyperfunk stark eingeschränkt. Die einzelnen Welten verlieren den Kontakt zueinander. Viele Planeten fallen in die Primitivität zurück. Parallel zum technischen Niedergang erlebt das Arkon-Rittertum der Dagoristas einen starken Aufschwung, verbunden mit einer Rückbesinnung auf Philosophie und geistiges Leben.
um 16.770 v.Chr. Der Kodex der "Zwölf ehernen Prinzipien der Dagoristas" entsteht
16.752 v.Chr. Notlandung eines Sphärenschiffs der Gijanthrakos auf Iprasa, dem 6. Planeten des Arkon-Systems. Die Gijanthrakos beeinflussen in den folenden 800 Jahren die kulturelle Entwicklung der isolierten Iprasa-Arkoniden zu Raumnomaden, die deutlich von der Dagor-Philosophie geprägt sind.
um 15.990 v.Chr. Abflauen der Hyperstürme. In der Folgezeit breiten sich die Iprasa-Raumnomaden in All aus.
15.845 v.Chr. Iprasa wird auf Initiative der Gijanthrakos die erste Prüfungswelt der Ark'Summia
um 15.600 v.Chr. Als Gegengewicht zum Amt des Imperators wird das der Großen Feuermutter initiiert.
Durch ihr Eingreifen kann ein erster massiver Invasionsversuch der VeCoRat XaKuZeFToNaCiZ (Individualverformer, IVs) abgewehrt werden.
14. Jahrtausend v.Chr. Erste große Siedlungswelle (u.a. Archetz: aus Nachkommen von Iprasa-Nomaden entwickeln sich dort die Springer)
13.626 v.Chr. Mit der Ermordung des Imperators Honorarius XXVII. geht das Wissen um ES und die Zelldusche entgültig verloren. In Zukunft ranken sich nur noch Legenden um die "Welt des ewigen Lebens".
12.972 v.Chr. Unter Gonozal III. wird die Umordnung der drei Arkonplaneten (Synchronwelten) in Angriff genommen.
Im Laaha-System endet ein Vorversuch zum Synchronwelten-Projekt in einer Katastrophe. Die Schuld wird den in Haar- und Augenfarben von den übrigen Arkoniden abweichenden Mitgliedern der Familie Con-Treh zugeschoben. Diese ermordet. 5.000 können Arkon verlassen.
12.960 v.Chr. Die Verschiebung des 2. und des 4. Arkonplaneten auf die Bahn des 3. beginnt.
12.954 v.Chr. Die eigentliche Verschiebung der Planeten wird abgeschlossen. Die Feinjustierung und endgültige Stabilisierung beansprucht aber noch 3.000 Jahre.
um 12.900 v.Chr. Die Kolonie Zalit wird gegründet. (Trotzdem erhebt Zalit später den Anspruch, die älteste Kolonie Arkons zu sein)
11. Jahrtausend v.Chr. Weitere Siedlungswellen (u.a. Tuglan)
um 8200 v.Chr. Unter Arthamin I. kommt es zu ersten Kämpfen mit den aus Andromeda in die Milchstraße eingewanderten Maahks, aus sich denen in der Folgezeit der Methankrieg entwickelt.
8045 v.Chr. Geburt Atlans
um 8020 v.Chr. Auf Arkon III wird mit dem Bau eines großen Positronengehirn begonnen, aus dem später der Robotregent hervorgeht.
8006 v.Chr. Die erste "heiße Phase" des Methankriegs beginnt. Neben den Wasserstoffatmern selbst wenden sich auch viele andere, insbsondere nichthumanoide Völker gegen Arkon.
8002 v.Chr. Atlan erhält von einem Robotschiff der Superintelligenz ES im System von Larsafs Stern (Sol) die Konstruktionsunterlagen der Konverterkanone, durch deren Einführung die Arkoniden den Methankrieg in der Folgezeit für sich entscheiden können.
Die Kämpfe mit den Maahks und ihren Verbündeten ziehen sich jedoch noch bis ins 4. vorchristliche Jahrtausend hin, wobei Phasen relativen Friedens mit Zeiten intensivere militärischer Auseinandersetzungen. Die lange Dauer des Krieges beruhte zum einen auf der hohen Vermehrungsrate der Maahks, zum anderen aber auch auf dem Bestreben einiger Imperatoren, außenpolitische Konflikte zu inneren Stabilisierung des Imperiums zu nutzen.
8000 v.Chr. Erste Auseinandersetzungen mit den Druuf im Larsaf-System
7./6. Jahrtausend v.Chr. Größte Ausdehnung und Machtfülle des Großen Imperiums, dem neben den Kolonien Arkons auch zahlreiche nichthumanoide Völker (Unither, Topsider u.a.) angehören.
Aus dem Satron (Same Arkon trona = Hört Arkon sprechen), dem sogenannten klassischen oder antiken Interkosmo, entwickelt sich das Satron-I (= Interkosmo) und die Hofsprache Arkona-I
um 6050 v.Chr. Unter Reomir I. erhalten die Springer (Mehandor), Nachkommen von Kolonialarkoniden, das galaktische Handelsmonopol als Dauerlehen.
Der Versuch Haemons von Tereomir, in der galaktischen Eastside ein zweites Drei-Planeten-System zu errichten (Projekt Tiga Ranton), scheitert; dabei Zusammentreffen von Arkoniden und Tefrodern; aus ihren gemeinsamen Nachkommen gehen die Linguiden hervor.
um 6000 v.Chr. Der Wandel zur "künstlerischen Einmaligkeit", die später zu den Fiktivspielen führt, markiert den Beginn der Degenerationsphase. Um einem möglichen Verfall des Reiches entgegenzuwirken, wird der Bau des Robotregenten projektiert.
5772 v.Chr. Während einer Zeitreise greift Atlan in den Konflikt zwischen der Kolonialwelt Traversan und Beauftragten des Großen Imperiums ein.
Dabei erhält der Computerwissenschaftler Joriega da Zogeen auf Arkon III von Atlan wichtige Hinweise für die Erzeugung Künstlicher Intelligenz, die das Zauberhirn-Projekt, den Bau des Großen Koordinators (Robotregent), erst möglich macht.
3917 v.Chr. Epetran installiert nach Kontakt mit terranischen Zeitreisenden im Robotregenten eine Irrsinnsschaltung, durch die die Riesenpositronik später zur Selbstvernichtung veranlaßt werden kann.
um 3500 v.Chr. Aralon wird zum medizinischen Zentrum des Großen Imperiums.
um 1000 Das moderne Interkosmo (Satron-1a) entwickelt sich.
1437 Dagoristas entdecken auf dem Planeten Zhygordie Andooz und verhelfen der Kollektivintelligenz des Planeten zur Bildung von Einzelindividuen
1933 Um dem Verfall seines Volkes entgegenzuwirken, initiiert Tharc Aulaire auf Glynth ein Erziehungs- und Auswahlprogramm
1978 Da die zunehmende Dekadenz den Bestand des Imperiums gefährdet, entmachtet der Große Koordinator die herrschende Dynastie Zoltral und übernimmt die Macht.
um 2040 Das Große Imperium gerät in Konflikt mit Druuf. Daß diese aus einer fremden Zeitebene stammen, die für ihn nicht verständlich ist, veranlaßt den Robotregenten zu einer Kooperation mit dem Solaren Imperium.
2043 Ein Patrouillenschiff des Solaren Imperiums entdeckt ein rund 10.000 Jahres altes, 1500 Meter durchmessendes arkonidisches Raumschiff, in dem sich 100.000 Arkoniden im Tiefschlaf befinden (Raumschiff der Ahnen).
2044 Die Sicherheitsschaltung A-1 des Robotregenten akzeptiert Atlan als neuen Imperator (Gonozal VII.).
In der Folgezeit bemüht sich Atlan mit terranischer Hilfe und mit Unterstützung der 100.000 aktiv gebliebenen Arkoniden aus dem Raumschiff der Ahnen um eine Konsolidierung des Großen Imperiums. Erneuerung des Konzepts der Großen Feuermutter.
In der Folgezeit Bedrohung des Imperiums durch den Tekteron-Bund und die Cyén.
2106 Nachdem er von Akonen manipuliert worden ist, wird der Robotregent durch die Irrsinnschaltung zur Selbstvernichtung veranlaßt. Die führerlos gewordenen Robotschiffe werden mit Terranern bemannt.
2115 Atlan dankt als Imperator ab; das Große Imperium wird mit dem Solaren Imperium zum Vereinten Imperium verknüpft; gewählter Großadministrator: Perry Rhodan.
2329 Offizielle Auflösung des Vereinten Imperiums; eine von Akonen unterstützte Flotte der Blues vernichtet Arkon III; seiner militärischen Machtbasis beraubt, zerfällt das Große Imperium in zahllose Diadochenreiche, die größtenteils in Bedeutungslosigkeit versinken und unter den Einfluß fremder galaktischer Mächte geraten.
In den folgenden Jahrhunderten vereinzelte Versuche aktiv gebliebener Arkoniden zur Neuorganisation (Neu-Arkoniden).
um 3300 Atlan initiiert auf Tschirmayn ein Genprogramm, das der Degeneration der Arkoniden Einhalt gebieten soll.
1147 NGZ (4734) Nach dem Ende der Monos-Herrschaft entwickelt sich Arkon, gefördert von Atlan, wieder zu einer galaktischen Großmacht (Neues oder zweites Imperium)
um 1170 NGZ (4757) Wachsende Bestrebungen zur Wiedereinführung der Monarchie; aus dem "Bürgerkomitee für die Wiedereinführung der Monarchie" geht später die radikale Partei FAMUG (Für Arkons Macht und Glorie) hervor
nach 1174 NGZ (4761) Atlan gründet die "Gruppe Arkonidischer Forscher für Innovation und Fortschritt" (GAFIF), um die Position Arkons in der galaktischen Völkergemeinschaft zu stärken.
1200 NGZ (4787) M 13 gerät in den Bereich der 2. Toten Zone; Arkonidisch-akonischer Konflikt
nach 1220 NGZ (4807) Ausrufung des Kristallimperiums (Gos’Tussan): mit Theta von Ariga als erster Imperatrice. Das Kernreich umfaßt 800 bis 1.000 Planeten. 10.000 weitere Welten im Großraum M 13 stehen in wirtschaftlicher Abhängigkeit. Eine bedeutende technologische und militärische Aufwärtsbewegung setzt ein.
25.02.1240 NGZ (4827) Imperatrice Theta Ariga I. wird ermordet [PR-2039].
05.03.1240 NGZ (4827)
(Entspricht dem 4. Prago des Tarman 21.369 da Ark)
Gaumarol da Bostich (Bostich I.) wird zum Imperator von Arkon erklärt [PR-2039].
11.11.1289 NGZ (4876) Der 16. Prago des Tarman 21.411 da Ark geht als Blutnacht in die Geschichtsschreibung der Milchstraße ein. In dieser Nacht zwischen dem 10. und 11.11.1289 NGZ werden auf Arkon die Khasurnmeisterin Dimeria Ta-Senkana und weitere 48 hochgestellte Arkoniden getötet. Seit dieser Nacht ist Bostich I. der alleinige Herrscher über das Kristallimperium.
1290 NGZ (4877) Imperator Bostich I. überrascht die galaktische Öffentlichkeit, indem er auf Arkon I das neu erbaute Kongreßzentrum Mirkandol als Sitz des Galaktikums präsentiert.

1. Kontakte mit Terranern:

Um 8022 v.Chr. stößt der freie Prospektor Neeol Darmington auf die Erde, seine Entdeckung gerät jedoch in Vergessenheit. Das Sonnensystem wird daher später nach Larsaf, seinem 2. Entdecker, als System von Larsafs Stern bezeichnet. Um 8009 v.Chr. gründen Arkoniden auf Larsa (Venus) und wenig später auf Atlantis, einem Kontinent des dritten Larsaf-Planeten (Erde) Kolonien, die um 8.000 v.Chr. bei Angriffen der Druuf untergehen. Atlan bleibt auf der Erde zurück und wird zum Mentor der Menschheit.

Am 29. Juli 1971 entdecken Perry Rhodan und Reginald Bull auf der Rückseite des Mondes den havarierten Raumkreuzer der Arkoniden Thora und Crest von Zoltral, die nach der "Welt des ewigen Lebens" suchen.

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 Quelle(n):  Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der PERRY RHODAN-FanZentrale e.V. © PRFZ und Michael Thiesen, PR-2039, 2115, 2209
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© Crest-Datei - Autor(en): PRFZ und Michael Thiesen, Torsten Orth - Erstellt: 08.01.2002 - Letztes Update: 01.06.2008