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Lignam-System
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Das System wurde von den Arkoniden entdeckt und katalogisiert. Lignam ist eine gelbe Sonne vom Typ G O, 165 Lichtjahre von Rubin Omega entfernt. Drei Planeten umkreisen Lignam. Während Ameln und Tonturst bewohnt sind, hat sich auf Caraprien kein Leben entwickelt.

Ende Juli 3441 fliegen Manips ins Lignam-System ein. Sie regen Lignam zu starker hyperenergetischer Aktivität an.

Amelner

Die Urbewohner Amelns, des 1. Planeten, leben mit den Tonturstern in einer Art Symbiose. In regelmäßigen Abständen werden Amelner gegen eine gleiche Anzahl abgerichteter Flugsaurier ausgetauscht.

Amelner haben lange stativähnliche Beine, lange Arme und kleine Kugelrümpfe. Auf dem langen Hals sitzt ein kaffeebohnenartig eingekerbter Kopf. Nach terranischen Maßstäben werden die Amelner ca. 2,70m groß. Auf dem Rücken sitzen vier halbtransparente Schwirrflügel, mit denen sie sich kurzzeitig in der Luft auf der Stelle halten können. (Anmerkung: Sollten die Amelner einmal flugfähig gewesen sein, verkümmerte die Fähigkeit im Lauf der Jahrtausende.).

Für die Bewohner des 1. Planeten kommt jede Hilfe zu spät. Magma, welches aus dem Planeteninneren hervorbricht, überflutet Anfang August 3441 die Kontinente Amelns.

Tonturst

Der 2. Planet wird von einem Mond umkreist. Tonturst ist eine Sauerstoffwelt mit starker vuklanischer Tätigkeit. Neben von Sümpfen und Dschungeln bedeckten Ebenen gibt es Gebirge mit aktiven Vulkanen. Die Urwelt hat, außer den intelligenten Bewohnern, eine ebenso vielfältige, wie aggressive Flora und Fauna hervorgebracht.

Bis Ende Juli 3441 regiert die siebenköpfige Schlüsselkaste den Planeten. Jeder der sieben Tonturster besitzt einen Impulsschlüssel, der den Zutritt zu einem uralten Depot der Arkoniden erlaubt.

Durch die Aktivität der Manips brechen zusätzliche Vulkane aus. Große Teile der Kontinente werden von Naturkatastrophen verwüstet. Es gibt jedoch stabile Landstriche auf die sich die Tonturster retten können. Mit der INTERSOLAR werden 15.000 überlebende Tonturster nach Hidden World I gebracht, wo sie eine neue Heimat finden.

Tonturster [Bild PR-506, Seite 9 und Seite 35]

Tonturster nehmen Nahrung über eine Verdauungsschleuse ein, welche oberhalb des Magens liegt. Flüssigkeiten werden mit einem Trinkschlauch aufgenommen, der aus der Verdauungsschleuse ausgefahren werden kann. Der schalenförmige Kopf ist nach innen gewölbt. Auf dem oberen Schalenrand liegt das halbrunde Mehrfach-Sinnesorgan mit dem linsenförmigen Auge und einer grauweißen Sprechmembran. Über dem Auge wächst eine trichterförmige Hörmuschel und ein Riechorgan.

Tonturster sind an die Gegebenheiten ihrer Heimatwelt angepasst. Jeder Tonturster ist in der Lage bevorstehende Vulkanausbrüche und Beben zu wittern. Sie nennen es "den Hauch des Bodennebels aufspüren".

Die Tonturster stehen am Beginn der interplanetaren Raumfahrt, als sie die Verdummungswelle am 29.11.3440 trifft. Mit schlanken, mehrstufigen, raketenförmigen Raumschiffen pendeln sie zwischen den Planeten des Lignam-Systems. Begünstigt wurde ihre Entwicklung durch zurückgelassene Ausrüstungsgegenstände arkonidischer Forscher.

Caraprien (ark. Bedeutet soviel wie "steinerner Garten des Cara")

Der äußerste Planet ist eine atmosphärenlose Welt. Carapriens Oberfläche gleicht weitestgehend dem solaren Mars vor dessen Umformung. Eine öde Kraterlandschaft, bedeckt mit grauem Staub und Steinbrocken, von Rissen durchzogen.

Caraprien wird am 30.07.3441 aus seiner Bahn geworfen. Durch die Risse dringt Magma an die Oberfläche.

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 Quelle(n):  PR-506
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 05.05.2007 - Letztes Update: 01.06.2008