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Milchstraße
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Die Milchstraße wirkt, aus großer Distanz betrachtet, wie ein riesiges spiraliges Feuerrad, mit einem Durchmesser von 100.000 Lichtjahren und ca. 200 Milliarden Sonnen.

Im galaktischen Zentrum steht Dengejaa Uveso, ein supermassives Schwarzes Loch (mehr dazu weiter unten).

Den Zentrumskern umgibt ein ellipsoider, rund 16.000 Lichtjahre dicker "Bauch", mit rund 20 Milliarden Sonnenmassen. Aus ihm entspringen die Spiralarme. In der so genannten dünnen Scheibe von 3.000 bis 300 Lichtjahren Dicke konzentrieren sich fünf Prozent der Gesamtsonnenmasse, trotzdem werden von dort neunzig Prozent des Lichts abgestrahlt.

Zitat PRK-2201, von Rainer Castor:

"Neben Gas- und Staubwolken, die noch für Jahrmilliarden Nachschub für die Sternentstehung liefern können, finden wir hier jüngere, metallreiche Sonnen, von denen etwa achtzig Prozent eher unscheinbare Zwergsterne sind. Der Rest setzt sich aus größeren Sonnen oder Riesensternen zusammen. Gemeinsam formen sie die Struktur der Spiralarme, die jedoch keineswegs statisch ist, sondern überaus dynamisch: Genau wie in einem Springbrunnen die gleich bleibende Form stets durch neue Wassertropfen entsteht, findet eine Wanderung der Sterne mit unterschiedlicher Geschwindigkeit statt. Eingehüllt wird die dünne von der "dicken Scheibe", deren vertikale Ausdehnung zwischen 18.000 und 3.000 Lichtjahren liegt. Die Hauptausbreitung der Milchstraße markiert die xy-Ebene des Koordinatensystems, das seinen Ursprung im Galaktischen Zentrum hat. Das Sol-System mit Terra liegt exakt auf der x-Achse in einer Distanz von 30.000 Lichtjahren zum Nullpunkt in der Westside."

Zitat Ende

Das Kerngebiet des früheren Solaren Imperiums und jetziger Kernbereich der LFT liegt somit in der Westside. Bis zum Jahr 1331 NGZ unterliegt nahezu der gesamte Nordwest-Quadrant der Milchstraße dem Einflussbereich des Kristallimperiums. Die Blues hingegen leben vor allem in der Eastside. Damit ist die Southside der einzige Quadrant, der keine großräumigen Sternreiche beherbergt. Aus diesem Grund könnte die Southside in den künftigen Expansionsplänen des Kristallimperiums eine zentrale Rolle einnehmen [PRK-2208].

Halo und Sternhaufen

Das gesamte Halo der Milchstraße hat einen Durchmesser von bis zu 600.000 Lichtjahren. Es beinhaltet mehrere Billionen Sonnenmassen. Etwa eine Milliarde der Sonnenmassen verteilt sich auf die Kugelsternhaufen und einzelne Halosterne. Gaswolken und sogenannte "Dunkle Materie" machen den Großteil der Sonnenmassen des Halos aus.

Im Halo stehen, oberhalb und unterhalb der Hauptebene, einige hundert Kugelsternhaufen. Sie beinhalten zwischen einigen 10.000 und mehreren Millionen Sonnen. Auf ihrer Bahn um das Milchstraßenzentrum durchstoßen auf ihren unterschiedlichen Bahnen auch immer wieder die Hauptebene. Der bekannteste Sternhaufen ist wohl M 13 oder Thantur-Lok.

Meekorah

Die Kartanin in der Galaxis Hangay nannten, als sich ihre Galaxis noch im Universum Tarkan befand, "unser" Universum in ihrer Sprache Meekorah.

Ammandul

Über Jahrmillionen hinweg war die Galaxis, die von den Menschen zur aktuellen Handlungszeit als Milchstraße bezeichnet wird, bei den sternenreisenden Völkern als "Ammandul" bekannt. Vor 15 bis 14 Millionen Jahren beispielsweise herrschte in dieser Galaxis ein großer Krieg. Es gab nur eine Friedenszone, die sich um eine gelbe Sonne mit zehn Planeten erstreckte. Der dritte Planet war von behaarten Semi-Intelligenzen bewohnt, und es gab eine so genannte Insel der Schmetterlinge. Wissenschaftler der Vojariden stellten bei ihrem Besuch auf dieser Insel fest, dass sich eine junge Superintelligenz namens ES dort aufhielt - auf diesem Planeten legte ES seinen Grundstein für seine Mächtigkeitsballung, deren Kerngebiet Ammandul wurde.

Phariske-Erigon (eigener Datensatz)

Hyperkokons

Anfang September 1331 NGZ kommen zu den heftigen Hyperstürmen in verschiedenen Sektoren noch starke Raumbeben hinzu. Jedes dieser Epizentren stellt einen rematerialisierenden Sternenhaufen dar.

Jeder der Sternhaufen war bisher in einen hyperphysikalischen Kokon eingebettet. Durch die Erhöhung des hyperphysikalischen Widerstandes fällt die Technik, die die Hyperkokons aufrecht erhält, nach und nach aus. In Folge lösen sich die Hyperkokons nach und nach auf. Zuerst dringt fünfdimensionale Strahlung nach außen, so dass die Sonnen ortungstechnisch wahrgenommen werden können (am 02.09.1331 NGZ). Später fallen zuerst einzelne Planeten in den Normalraum zurück. Lebewesen überstehen den Schock des Rückfalls anfangs nicht. Mit zunehmender Angleichung der Sternhaufen an den Normalraum, nimmt die Gefahr für Lebewesen ab, bis schließlich der ganze Sternhaufen in den Normalraum zurückfällt.

Alle zurückfallenden Sternhaufen liegen in unmittelbarer Nachbarschaft offener Sternhaufen oder kleinerer Sternballungen, deren Existenz bisher astrophysikalisch nicht erklärt werden konnte [PR-2202, 2203]. (Anmerkung: Weiteres zu den Sternhaufen findet man weiter unten.)

Hyperkokons; Technik:

Über die Technik des Hyperkokon Jamondis sind einige Details bekannt geworden. Es ist davon auszugehen, dass die Hyperkokons nach einem Muster erzeugt wurden.

In unmittelbarer Nähe eines jeden Hyperkokons liegt eine Schaltzentrale. Von den umliegenden Sonnen bezieht der Hyperkokon die notwendige Energie. Mehrere Kilometer durchmessende im Inneren der Versorgersonne leiten die Energie an den Hyperkokon weiter. Durch die Hyperimpedanz fällt die Schutzschirmtechnik der Stationen aus, woraufhin die Sonnenhitze die Stationen vernichtet.

Dengejaa Uveso

Die Bezeichnung für das gigantische Schwarze Loch im absoluten Zentrum der Milchstraße wurde aus dem Sothalk entnommen, der Sprache der Ewigen Krieger. Wörtlich übersetzt aus dieser Sprache der Mächtigkeitsballung Estartu bedeutet der Begriff "Abgrund voller Kraft". Das Dengejaa Uveso befindet sich rund 30.000 Lichtjahre von Sol entfernt. Umkreist wird es von Gas und Staub, Sternhaufen, Supernova-Überresten und Molekülwolken.

Folgen des DORIFER-Schocks:

Eine Folge des DORIFER-Schocks ist der Rückzug DORIFERs aus der Lokalen Gruppe. Fortan wird sich dieser Kosmonukleotid wieder auf seinen kugelsymmetrischen Einflussbereich beschränken.

Was der Rückzug DORIFERs für die Milchstraße bedeutet ist noch nicht abzusehen. Tatsache ist, dass damit der eigentlich zuständige Kosmonukleotid irgendwann in naher Zukunft wieder Messenger ausschickt, die den Zustand in der Lokalen Gruppe beeinflussen werden (Anmerkung: Was ist mit Hangay, Trokan, der Brücke in die Unendlichkeit, Psi-Konstante? Wie waren die Verhältnisse vor dem Eingriff DORIFERs?. -Vergleiche dazu auch den Datensatz DORIFER!)

Geschichte der Milchstraße (in Fragmenten):

ca. 7 Mio. Jahren v.Chr. ES kämpft gegen die negative SI STROWWAN. Die Milchstraße wird dabei von den Strowwanischen Scharen überfallen. [PRK-2136]
ca. 1,3 Mio. Jahren v.Chr. Querionen kommen in der Gestalt von Barkoniden in die Milchstraße, um den Suprahet zu bändigen. Zur gleichen Zeit tobt in der Milchstraße der "Große Galaktische Krieg", als die Horden von Garbesch im Auftrag von Seth-Apophis in die Milchstraße einfielen. [PR-2162, Seite 22/23]
Etwa 1,2 Mio. Jahre v.Chr. (genau 1.115.674 Jahre v.Chr. lt. JMC-3) soll der Suprahet die Milchstraße erreichen [PR-2193, Seite 24].
Ca. 1 Mio. Jahre v.Chr. Der Schwarm erreicht erstmals die Milchstraße [PR-2193, Seite 24].
997.018 v.Chr. Die Karduuhls rebelieren. Es bleibt den Cynos nichts anderes übrig, als den Schwarm zu verlassen. Nach den weitreichenden Manipulationen des Erbguts waren die Karduuhls unfruchtbar geworden. Anfangs hofften die Cynos noch darauf, dass die Machtübernahme durch die Karduuhls nur ein zeitlich begrenztes Problem sei. Als diese jedoch die lebensverlängernde Wirkung des Sekrets der jungen Karties entdeckten, bzw. das Aktivierungselixier entwickelten, mussten die Cynos neue Wege suchen um die Karduuhls zu besiegen.
Während Imago I und II abwechselnd Vorbereitungen für die Rückkehr des Schwarms trafen, verbreiteten sich die anderen Cynos in der Milchstraße. Insgeheim unterwanderten sie andere Zivilisationen und beeinflussten deren Entwicklung. Das heimliche Imperium wird gegründet. Über die Jahrhunderttausende hinweg vergaßen viele der Cynos ihr ursprüngliches Ziel. Sie fanden Gefallen an der ihrer neuen Zivilisation [PR-567].
997.017 v.Chr. Der Schwarm verlässt die Milchstraße [JMC - Pr-kos; HC15].
ca. 52.000 Jahre v.Chr. Dem lemurischen Expansionsdrang scheint sich kein nennenswerter Widerstand entgegengestellt zu haben. Wie sonst ist es zu erklären, dass es den Lemurern innerhalb von rund 2.000 Jahren möglich war zur milchstraßenbeherrschenden Zivilisation aufzusteigen? Vor knapp 52.000 Jahren v.Chr. scheint es keine Großreiche von Fremdvölkern gegeben zu haben [PR-2162]. Etwa 50.100 v.Chr. erreicht die lemurische Zivilisation ihren Höchststand. Ein Netz aus Sonnen- und Sitiationstransmittern durchzieht die Milchstraße.
Jahr 3430 / 3431
Ab 30.10.3430
Nach dem vermeintlichen Ende des Solaren Imperiums sind die verschiedenen Machtblöcke bemüht das Erbe der Menschheit anzutreten. Allen voran das Imperium Dabrifa. Dabei geraten die drei großen terranischen Machtblöcke in einen Entwicklungssog, den deren Machthaber indirekt selbst auslösten. Der Antiterranischen Koalition fehlt nun der gemeinsame Gegner. Langsam zerbröckelt die Koalition.
Warenhandel:
Mit der Zeitversetzung des Sol-Systems fällt der Mars als größter interstellarer Umschlagsplatz der Milchstraße aus. Anstelle des Mars rückt bald der Planet Olymp [PR-403].
3434 - 3437 Seit der Rückkehr des Sol-Systems im Juli 3434 halten sich die Machthaber der Sternenreiche ZGU und Carsualscher Bund weitestgehend zurück. Auf Annexionen unabhängiger Planeten verzichten sie seitdem.
Die wirtschaftliche Position des Solaren Imperiums wird durch den Beitritt der Galaktischen Förderation Normon weiter ausgebaut. Allein diese Handelsmacht reicht aus, um politisch unerwünschte Entwicklungen zu stoppen. [PR-450, Seite 27]
Seit der Vernichtung des Todessatelliten im Juli 3434 registriert man immer wieder aktive Pedotransferer in der Milchstraße. Pedotransferer versuchen wiederholt in einflussreiche Positionen zu kommen. Offensichtlich steht eine Invasion der Milchstraße kurz bevor.
3440 - 3443 (Die Schwarmkrise) Als der Schwarm am 29.11.3440 die Milchstraße erreicht, verdummen deren Völker, Roboter und Positroniken mit Plasmazusatz schlagartig. Die Verdummung wird durch eine milchstraßenumfassende Manipulation der Gravitatonskonstante herbeigeführt (Hinweis: Datensatz Verdummungsstrahlung). Unbeeinflusst bleiben lediglich Mentalstabilisierte, Mutanten, Emotionauten, Homo superior und Wesen, die einem Sondereffekt unterliegen. Alle Sternenreiche (auch das Solare Imperium) existieren im Zeitraum 29.11.3440 - 08.06.3443 nur dem Namen nach.
Am 14.07.3441 hat der Schwarm den Rand der Southside erreicht und dringt in die Milchstraße ein. Immer wieder legt er Lichtjahre per Transition zurück. Nachdem Eindringen in die Southside der Milchstraße verlassen mehrere tausend Raumschiffe (davon 1000 Pilzschiffe) am 05. November 3441 den Schwarm. Die Pilzraumschiffe fliegen Planeten an, um dort die Pilzschiffe als Schwarmgötzen zurückzulassen. Dieser Vorgang wiederholt sich noch mehrmals. Jeder Planet mit einem Pilzraumschiff ist als Geburtsplanet auserkoren.
Durch die Verdummungskatastrophe kommt der Bruderkrieg unter den Blues zum erliegen. Die wenigen immunen Blues mussten erkennen, dass sie aufeinander angewiesen sind.

Nachdem der Schwarm seine Richtung mehrmals geringfügig änderte und weite Strecken per Transition zurücklegte, ist er am 14.11.3441 schon längst in die Milchstraße eingedrungen.
Die auf den Planeten zurückgelassenen Pilzraumschiffe (oder Götzenbildnisse) nehmen eine minimale Feinjustierung an der veränderten Gravitationskonstante vor.
Die Veränderung beträgt 132,6583 Millikalup. Auf Immune hat die Feinjustierung keinerlei Auswirkungen. Mit dieser Maßnahme soll eine Flucht von ES verhindert, der Unsterbliche ausgeschaltet werden. Homo superior reagieren auf die erneute Veränderung der Gravitationskonstante. Während normale Menschen eine geringe Verbesserung ihres Zustandes verspüren, beginnen nun die Mitglieder des Homo superior zu verdummen.
Mitte November 3441 folgen Immune von fast allen wichtigen Völkern dem Ruf Perry Rhodans zu einer galaktischen Konferenz. Treffpunkt ist der Planet Dessopato, im neutralen System Heykla-Beru gelegen. Bei der galaktischen Konferenz geben sich die Cynos am 24.11.3441 zu erkennen und informieren die Anwesenden über die Existenz ihres heimlichen Imperiums.
Mitte Februar 3442 registriert man ein langsames Nachlassen der Verdummung bei Personen terranischer Abstammung. Sie verlieren ihre Stupidität und erlangen einen Teil ihrer Intelligenz zurück. Noch sind sie nicht in der Lage komplizierte Vorgänge zu begreifen, werden aber aktiver und interessieren sich für ihre Umwelt. Im gleichen Maß lässt die Intelligenz der Homo superior nach. Ende Februar 3442 sterben die letzten Homo superior.
14. Mai 3442, eine dritte, 6500 Einheiten starke Teilungsflotte (1500 Wabenschiffe und 5000 Raumschiffe der Jagdflotte) verlässt den Schwarm.
Ende Juni 3442 drohen teilungswillige Karties die Planeten der Milchstraße zu überschwemmen. Um dies zu verhindern beginnt die Besatzung der MARCO POLO damit, die Siedlungswelten innerhalb des Schwarms mit dem Regulationsvirus zu verseuchen.
Ende September 3443 trifft das modernste Schiff der Ganjasischen Flotte in der Milchstraße ein. Mit der Nachricht über die Verdummung kehrt das Schiff Ende des Jahres nach Gruelfin zurück [PR-569, Seite 16].
Durch die Vernichtung von Stato I am 22.12.3442 funktioniert weder das System der Kokoneinlagerung, noch können Sonnensysteme aus dem Weg transitiiert werden, da kein Schiff den Schwarm verlassen kann. Auch Strukturschleusen können im Schmiegeschirm nicht mehr geschaltet werden. Die Gefahr durch die Karties ist gebannt.
Bis die Systeme auf Stato II am 16.04.3443 aktiviert werden, wurden sieben Sonnensysteme vom Schmiegeschirm mit halber Lichtgeschwindigkeit gerammt und zerstört. Zwei der Sonnensysteme wurden von intelligenten Lebewesen bevölkert. Seitdem die Manips ihre Tätigkeit eingestellt haben, beginnt sich die galaktische Gravitationskonstante wieder zu normalisieren. Das Ende der Verdummung ist abzusehen.
Ende Januar 3443, ein großer Pedopeiler neuester Bauart fliegt in die Milchstraße ein und bezieht Position bei einer kleinen dunkelroten Sonne, 12.217 Lichtjahre westlich des Sol-Systems. 400.000 Pedotransferer wechseln in die Milchstraße über.
Mit einem kleinen Raumschiff steuert Ovaron am 03.02.3443 die galaktische Position des Sol-Systems an muss aber feststellen, dass dieses verschwunden ist.
Anfang Mai 3443 sind alle in der Milchstraße heimischen Cynos in den Schwarm zurückgekehrt.
(Datenlücke, wird mit der Zeit geschlossen)
1331 NGZ: Anfang September 1331 NGZ kommen zu den heftigen Hyperstürmen in verschiedenen Sektoren noch starke Raumbeben hinzu. Verzerrungen der Raum-Zeit-Struktur erzeugen gravomechanische Impulse von über 80.000 Gravos, die sich wellenförmig mit hundertfacher Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Epizentren sind noch in einer Entfernung von 200 Lichtjahren messbar. Jedes dieser Epizentren stellt einen Sternenhaufen dar, der bisher in einem Hyperkokon gefangen war.
Neben Jamondi, nahe Hayok, gibt es noch weitere neun weitere Sternhaufen, deren Sonnen am 02.09.1331 NGZ bruchstückhaft aus dem Hyperkokon fallen. Hyperphysi-kalisch lassen sich die Sonnen anmessen, ansonsten sind sie im Normalraum nicht vorhanden. Einer der Sternhaufen ( Paukenwolke / Arphonie ) liegt in direkter Nähe des Pfeifennebels, ein anderer im Dashkon-Sektor und in der Region Tzyriigüü nahe Gatas.
Alle zurückfallenden Sternhaufen liegen in unmittelbarer Nachbarschaft offener Sternhaufen oder kleinerer Sternballungen, deren Existenz bisher astrophysikalisch nicht erklärt werden konnte [PR-2202, 2203].
Das Sternenfenster:
Auch nach dem Ende des Krieges besteht das Sternenfenster zwischen der Milchstraße und Tradom weiterhin. Trotz einiger Schwierigkeiten (die daraus entstehen, dass das Sternenfenster in arkonidischem Hoheitsgebiet liegt) wird das Sternenfenster rege genutzt. Insbesondere der Kontakt mit Anguela hat sich seit Kriegsende gut entwickelt. Im kleineren Umfang kam es zu einem Technologietransfer.
Ein rund 2.000 Einheiten starker Flottenverband, Raumschiffe werden von Arkoniden, Terranern und Posbis gestellt, sichert die Milchstraßenregion des Sternenfensters. Das Sternenfenster erlischt am 07.09.1331 NGZ. Mit dem Erlöschen, löst sich die Wachflotte des Sternenfensters auf.
Milchstraßentechnik:
Als Folge der Hyperimpedanz werden die vorher möglichen Miniaturisierungsgrade in der Fertigung nicht mehr möglich sein.
Durch den Aufenthalt der Aarus findet die konventionelle Paradim-Technik Einzug in diverse Aggregate der Milchstraße (PR-2211; Anmerkung: In wieweit diese Technik nach der Hyperimpedanz noch nutzbar ist, bleibt abzuwarten. Noch liegen darüber keine Erkenntnisse vor.)
Galaktische Wirtschaft:
Noch Mitte des Jahres 1331 NGZ heizt der schwelende Konflikt zwischen Terra und Arkon die galaktischen Börsen an. Hi-Tech-Werte sind hoch dotiert.
Unmittelbar vor der endgültigen Erhöhung des Hyperphysikalischen Widerstandes sorgt der sich abzeichnende Verlauf der Hyperimpedanz für einen rapiden Kurssturz an allen Börsen der Milchstraße. Am 11.09.1331 NGZ bricht die galaktische Finanzwirtschaft zusammen, als die Verbindung zwischen den Planeten abreißt.
Der Galax verliert massiv an Kaufkraft. Auf allen hochtechnisierten Planeten der Milchstraße existiert der überwiegende Teil des umgesetzten Kapitals nur als Datenimpulse in den Großrechnern, so sind zum Beispiel auf Terra nur 5 Prozent des Kapitals als Bargeld in Umlauf. Damit hat der Galax als galaxieweites Zahlungsmittel vorerst ausgedient.
Die bisherige Infrastruktur aller galaktischen Zivilisationen basierte bis zum 11.09.1331 NGZ auf der grenzenlosen Verfügbarkeit von Energie. Menschliche Arbeit hingegen wurde gering bewertet, da die wesentliche Wertschöpfung von Maschinen erbracht wurde. Transmitter machten Entfernungen bedeutungslos.
Mit der Erhöhung der Hyperimpedanz können die Zivilisationen nicht mehr grenzenlos auf Energie zurückgreifen (Hypertropzapfer funktionieren auf absehbare Zeit nicht). Es bleibt abzuwarten, wie sich die galaktische Wirtschaft entwickeln wird.
Fest steht, dass es über Jahre hinweg keinen galaxisweiten Handel mehr geben wird. Wegen der hyperphysikalischen Bedingungen müssen vorerst Handelsraumer den Transmitterverkehr ersetzen. Deren Reichweite ist jedoch stark eingeschränkt (siehe Hyperimpedanz ).
Politik:
Mit der Erhöhung der Hyperimpedanz bricht der Kontakt unter den Mitgliedswelten der verschiedenen galaktischen Mächte vorerst ab. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politische Situation innerhalb der Milchstraße entwickelt, wenn sich die Planeten auf die neue Hyperimpedanz eingestellt haben.
Nach dem 11.09.1331 NGZ liegen alle galaktischen Zivilisationen der Milchstraße am Boden. Für alle ist die Ausgangssituation weitestgehend gleich, wobei die LFT und das Kristallimperium einige Vorteile im Kampf um die künftige vorherrschende Zivilisation für sich verbuchen können (Das Kristallimperium verfügt über die größeren Ressourcen während sich die LFT auf die Erhöhung der Hyperimpedanz besser vorbereitet hat).
1344 NGZ: Im galaktischen Zentrum der Milchstraße sind die Bedingungen für die Raumfahrt massiv erschwert. Das liegt unter anderem am Schwarzen Loch im Zentrum. In der eigentlichen Kernregion befindet sich das supermassive Schwarze Loch des Dengejaa Uveso. Es wird umkreist von Gas und Staub, von Sternhaufen, Supernova-Überresten sowie riesigen Gas- und Molekülwolken. Die Distanzen zwischen den Sternen betragen im Zentrumsbereich häufig nur Lichtmonate oder gar nur Lichtwochen: Im rund 1000 Lichtjahre durchmessenden Kernballungsgebiet befinden sich rund. eine Milliarde Sonnenmassen; die Massendichte nimmt hierbei zum Zentrum hin steil zu - von etwa einer Sonnenmasse pro Kubiklichtjahr in einer Distanz von etwa 300 Lichtjahren bis zu rund 12.000 Sonnenmassen pro Kubiklichtjahr in einer Distanz von gut drei Lichtjahren.
Im Sektor der Charon-Wolke, 988 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt und rund 800 Lichtjahre unterhalb der galaktischen Hauptebene, beträgt die durchschnittliche Distanz zwischen den Sonnen nur etwa eineinhalb bis zwei Lichtjahre.
Schon aus der Zeit vor dem Hyperimpedanz-Schock von 1331 NGZ war bekannt, dass der Hyperimpedanz-Wert bis zu einem gewissen Grad mit der Sternendichte (unter anderem beeinflusst durch die erhöhte Gesamthyperstrahlung der Sonnen oder die Gesamtgravitation der Sternenballung) korreliert. Das heißt: In sternenreichen Sektoren wie dem galaktischen Zentrum war der Wert von jeher erhöht.
Dieser Effekt wurde durch die allgemeine Hyperimpedanz-Erhöhung weiter verstärkt, vor allem erkennbar durch die extrem starken Hyperstürme im Zentrumsbereich und der angrenzenden Umgebung, die fast permanent Werte um 150 Meg erreichen, ebenso Spitzenwerte von 200 oder gar 250 und mehr.
Zu den normalphysikalischen Auswirkungen - erhöhte Strahlung des ganzen Spektrums, extreme Magnetfelder, flammende Gasnebel oder starke Partikelströme - kommen die hyperphysikalischen: Aufgrund von Überlagerungs- und Zerreinflüssen sind die Sensoren extrem eingeschränkt und nur auf geringer Distanz von mitunter wenigen Lichtmonaten nutzbar, Überlichtflüge nur über kurze Entfernungen und mit geringen Überlichtfaktoren möglich.
Faustformel: Bis in eine Distanz von etwa tausend Lichtjahren vom Dengejaa Uveso (also auch in der Umgebung der Charon-Wolke!) sind Linearetappen meist auf rund ein Lichtjahr Länge mit Überlicht-Faktoren von maximal 25.000 (2,9 Lichtjahre pro Stunde) beschränkt, sprich Etappen von etwa 21 Minuten. Im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 Lichtjahren Distanz erhöhen sich diese Werte auf etwa fünf bis zehn Lichtjahre Etappenlänge bei Überlicht-Faktoren von bis zu 50.000 (5,7 Lichtjahre pro Stunde). Selbst in Distanzen bis 5.000 Lichtjahre sind meist nur Überlicht-Faktoren von 100.000 (11,4 Lichtjahre pro Stunde) bei Etappen von rund 25 Lichtjahren möglich [Quelle: PR-Glossar 2310].
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 Quelle(n):  PR-403, 450, 500, 501, 503, 515, 517, 519, 525, 536, 541, 566, 567, 568, 569, 2115, 2162, 2180, 2193, 2202, 2203, 2209, 2210, 2211, 2212, PRK-2136, 2201, 2208, PR-Glossar 2181, 2183, 2310, 2331
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth - Erstellt: 27.12.2003 - Letztes Update: 26.02.2009