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Terra
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Terra
© BTS - PRSKS

Ca. 200.000 Jahre v.Chr. landeten Takerer aus dem Volk der Cappins auf der Erde. Sie nennen den Planeten Lotron Die damaligen Ureinwohner erwiesen sich als überaus geeignete Pedopole. Um die Eignung noch weiter zu verbessern, führten die Takerer genetische Experimente durch.

Dazu installierten sie in den Todessatelliten in Sol. Ein ganzes Jahr lang wurde Terra mit dem dreifachen Wert radioaktiver Strahlung bombardiert. Danach wurde die Sonnenstrahlung auf den normalen Wert zurückgesetzt (der Todessatellit übernahm seitdem eine Wächterfunktion).

Durch die radioaktive Strahlung kam es zu Mutationen. Während die Mutationen bei den Neandertalern weitestgehend negativ ausfielen (Stichwort Präbios), reagierten die Neuzeitmenschen überaus positiv (Stichwort Lemurer). (Anmerkung: Die Angabe aus PR-421, dass die Takerer die Experimente unternahmen, um einer ungeheuren Gefahr zu begegnen, stellt sich später als falsch heraus.)

Das Tranat-System (Sol-System) wurde von den Verantwortlichen bewusst isoliert. Nur bei schwierigen Problemen, oder wenn weitere wichtige Personen für das Projekt angefordert werden sollten, nahmen die Befehlshaber des Tranat-Systems Kontakt mit dem Trakerischen Reich auf.

Zu der Epoche der Lemurer existiert ein eigener Datensatz (siehe Lemur).

Terra im Jahr 29.566 v.Chr.:

Als Lemuria unterging, gelang es vielen Lemurern sich nach Südamerika zu retten. Während die nach Atlantis geflüchteten Nachkommen der Lemurer eine Hochkultur geschaffen haben, gibt es in Südamerika vereinzelte Städte (Nazca oder Cuzco) mit degenerierten Lemurern. Ungefähr 28.000 - 26.500 Jahre v.Chr. (Datum ist grob geschätzt) werden die Lemurer Südamerikas nach Atlantis übersiedeln.

Am 01.10.3430 leben 15 Milliarden Menschen auf der Erde. Der Meeresboden ist teilweise erschlossen und wird auch als Wohnstätte genutzt [PR-400].

Informationen über die Verteidigungsanlagen des Jahres 3440/3441:

Überall auf Terra liegen Tausende von ausfahrbare Panzerforts verborgen, die zusammen die Feuerkraft von mehreren hundert Schiffen der Galaxisklasse besitzen. Sie können sowohl manuell bedient, als auch von Imperium Alpha aus gesteuert werden.

Die Schwarmkrise (29.11.3440 - 08.06.3443)

Obwohl Ende November 3440 ca. 8 Milliarden Menschen die Erde bewohnen, finden sich nur registrierte 1048 Personen (ohne Homo superior gerechnet), die gegen die Verdummungsstrahlung immun sind. Davon gehen 322 Menschen an Bord der INTERSOLAR.

Wegen ihrer geringen Anzahl beschränken sich die Immunen weitestgehend darauf Imperium Alpha zu halten und von Terrania aus für etwas Ordnung zu sorgen. Dabei kämpfen sie gegen plündernde Banden und die aktiven Homo superior. Zerstörte Städte, geplünderte Depots und defekte technische Anlagen zeichnen ein deutliches Bild.

Anfang Juni 3441 zieht es viele Bewohner der großen Städte in ländliche Regionen. In den Städten regieren bewaffnete Banden, die von einigermaßen intelligent gebliebenen Menschen geführt werden. Die 2 Mio. Homo superior auf Terra geben sich nach außen hin friedfertig, insgeheim schicken sie immer wieder Sabotagekommandos aus, die technische Anlagen zerstören. Vor allem haben sie es auf vollautomatisch arbeitende Produktionsstätten abgesehen. Die 694 Immunen in Imperium Alpha befinden sich Anfang Juni 3441 am Ende ihrer Kräfte.

Am 08.06.3441 kommt es zu einer Konferenz zwischen Perry Rhodan und den Sprechern der Homo superior. Im Rahmen der Konferenz versprechen die Homo superior auf Sabotageakte zu verzichten, bis die Ursache für die Verdummung ermittelt wurde.

Trotzdem kommt es in den folgenden Tagen immer wieder zu Sabotageakten. Eine Beteiligung der Homo superior kann nicht ausgeschlossen, aber auch nicht bewiesen werden.

Anfang Juli 3441 wird die meteorlogische Hauptschaltstation Terranias überfallen und zerstört. Die 18 vorhandenen Wetterkontrollsatelliten im Orbit Terras fallen aus oder arbeiten willkürlich. Überall auf Terra kommt es daraufhin zu schweren Naturkatastrophen. Wenige Tage nach dem Ausfall der Hauptschaltstation gelingt es Janus Pohklym eine Notzentrale in Betrieb zu nehmen. Bis sich das Wetter wieder unter Kontrolle ist, haben sich schon zahlreiche Katastrophen ereignet (verheerende Sturmfluten an den Küsten Mitteleuropas, zahlreiche Küstenstädte wurden verwüstet, halb Sizilien wird überflutet; Erdbeben in ganz Asien; die Städte an der Ostküste Nordamerikas liegen in Trümmern).

Die Immunen haben vermehrt mit organisierten Banden zu kämpfen. Während es sich bei den Plünderern überwiegend Verdummte auf Nahrungs- und Kleidersuche handelt, werden die organisierten Banden von verbrecherischen Immunen oder Verdummten mit einem überdurchschnittlich hohen Intelligenzgrad geführt [PR-501].

Ende August 3441 ist die Klimakontrolle wiederhergestellt. Roboter haben den Großteil der durch Naturkatastrophen entstandenen Schäden wieder behoben [PR-509].

Der Plan des Carsualschen Bundes, Anfang November 3441 eine Million verhungerter Ertruser auf Terra abzusetzen, schlägt fehl. Die Erde wird in einen planetenumspannenden Paratronschirm gehüllt.

Terra ist die Zentralwelt der Liga Freier Terraner. Die Heimat der Menschheit wird Ende Oktober 1311 NGZ durch einen Riegel unbemannter Raumforts im Orbit geschützt [PR-2100, Seite 65].

Terra und die Hyperimpedanz

Mit dem Einsetzen der Hyperimpedanz am 11.09.1331 NGZ bricht das öffentliche Leben total zusammen. Das öffentliche Verkehrssystem fällt vollständig aus, Versorgungskanäle liegen brach. Überall herrscht Energieknappheit. Technische Einrichtungen werden durch explodierende Speicher mehr oder weniger zerstört. Die praktisch überall vorhandene Syntronsteuerung fällt schlagartig aus, sofern nicht Positronikchips als Ersatz bereitstehen. Durch die ausgefallene Wetterkontrolle drohen extreme Klimaverschiebungen. Nur einen Tag später wird Indien von einer Sturmflut heimgesucht. Im Golf von Mexiko bilden sich schwere Tornados.

Zuerst wird das ärgste Problem angegangen, die Rekonstruktion der Energieversorgung. Es zeigt sich, dass ohne Rhodans vorausschauende Planung ein schneller Wiederaufbau der Energieversorgung nicht möglich wäre. Bis zum 24.09.1331 NGZ ist unterliegt das Wetter größtenteils wieder der Kontrolle Nathans.

Einige Tage nach der Katastrophe ist die Lebenserhaltung sichergestellt. Zwischen den Kontinenten verkehren die ersten Space-Jets. Fabriken werden nach und nach auf die Produktion von Low-Level-Technologien umgestellt. Vorerst ersetzt die menschliche Arbeitskraft den Roboter.

Vor dem 11.09.1331 NGZ diente Terras Oberfläche als reine Wohn- und Erholungszone. Industriekomplexe wurden unter die Erde oder in den Weltraum verlagert. Der Güterverkehr erfolgte zum Großteil über Transmitter. Die terranische Zivilisation des Jahres 1331 NGZ ist in erster Linie eine Kommunikationsgesellschaft.

Mit der Erhöhung der Hyperimpedanz verändert sich die Situation schlagartig. Es herrscht Energieknappheit, die allgegenwärtigen Syntrons funktionieren nicht mehr. Um einen zügigen Wiederaufbau zu ermöglichen, entstehen auch auf der Erdoberfläche neue Industriekomplexe. Terrania als Zentrum des Wiederaufbaus zieht zahlreiche Menschen aus den umliegenden Provinzen an [PR-2212, 2213].

Mit dem Einsetzen der Hyperimpedanz zeigen sich auf Terra die ersten Jünger der Sekte Gon-Orbhon (siehe dazu auch Datensatz Sekte Gon-Orbhon). Am 12.09.1331 NGZ tritt erstmals ein Prediger der Sekte in öffentlich in Terrania auf. In der Solaren Residenz unterschätzt man die Sekte, die vorläufig ungehindert ausbreiten kann und einen enormen Zulauf hat. Militante Anhänger der Sekte sabotieren, anfangs unerkannt, den Wiederaufbau Terranias.

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 Quelle(n):  Datensatz Sol-System; PR-500, 501, 509, 514
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© Crest-Datei - Autor(en): Torsten Orth - Erstellt: 03.05.2007 - Letztes Update: 01.06.2008