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Tiefe
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Die interdimensionale Schicht (n-dimensionale Trennschicht) "unter dem Standarduniversum" umgibt dieses lückenlos, wie eine schätzende Haut. Sie ist zugleich jenes Kontinuum, in welches die psionischen Felder des Moralischen Kodes eingebettet sind.

In der Tiefe befindet sich auch das Tiefenland, das in den Jahren 427 und 428 Neuer Galaktischer Zeitrechnung von den Rittern der Tiefe Atlan und Jen Salik erforscht wird. (Nachzulesen sind diese - und viele andere - Ereignisse in den PERRY RHODAN-Romanen 1200 bis 1299.)

Zur Tiefe (von Daniel Winkler)

Die "Tiefe" gilt als interdimensionale Grenzschicht zwischen den Raum-Zeit-Kontinua des Multiversums - und in sie sind die psionischen Felder des Moralischen Kodes, die Kosmonukleotide, in Form einer "Doppelhelix" eingebettet. Von dort werden die Naturgesetze der Universen festgelegt und bei Bedarf geändert, was allerdings so gut wie nie geschieht. Häufig werden die in das übergeordnete Kontinuum eingebetteten Einzeluniversen als quallenhafte Gebilde in einer roten Emulsion beschrieben. Als Kugeln, die gleich Riesenmolekülen ineinander verwoben sind, ergänzen sie sich gegenseitig zu größeren Sphären, die in unendlichen Reihen angeordnet scheinen. Jede spiegelt nicht nur das "Licht" jeder anderen wider, sondern auch jede Spiegelung jeder Spiegelung, so daß es eine tief verwurzelte Verbindung von allem mit allem gibt. Bewohner des Standarduniversums haben es hierbei stets mit Universalsequenzen zu tun, die einer hyperphysikalischen Unschärferelation unterliegen; eben jene einander durchdringenden und überlagernden Parallel- und Komplementärstrukturen, die überdies verschiedene Kausalverläufe widerspiegeln können, weil ihnen die eigentliche Natur des Übergeordneten und seiner Teil-Kontinua verborgen bleibt.

Auf die Einzeluniversen bezogen, läßt sich als anschaulicher Vergleich das Modell eines Wassertropfens in der Luft heranziehen. Seine Oberfläche ist ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Gebilde, das sich in der Natur über die Tiefe von mehreren Atom- bis Moleküldurchmessern erstrecken kann. Deshalb spricht die Wissenschaft auch von einer Phasengrenzschicht, in der sich die Eigenschaften der Materie ändern. Teilchen unterliegen hier nämlich nicht allseitig gleichmäßigen Kraftwirkungen wie im Phaseninneren der Flüssigkeit - was dort ein Minimum der potentiellen Wechselwirkungsenergie zur Folge hat - sondern bei Phasengrenzen handelt es sich um grundsätzlich energiereichere Gebilde, wobei die Grenzschichterscheinungen das Wirken von Oberflächenkräften widerspiegeln. Die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ist die bekannteste Auswirkung dieser Gesetzmäßigkeit; ohne stofflich gesehen etwas anderes zu sein, ist die Phasengrenzschicht der deutlich markierte Flüssigkeitsrand. Im übertragenen Sinne kann deshalb von der raumzeitlichen "Grenze" eines Universums zur akausalen Offenheit des Hyperraums gesprochen werden. Der höhere Energiereichtum der Phasengrenze entspricht demnach der Raum-Zeit-Krümmung und vergleichbaren Effekten - und ihre geringe "Dicke" der mit der Tiefe verbundenen Tiefenkonstante von exakt 2.312 Metern. Die Tiefe als "Raum unter dem Raum" ist genau betrachtet ebenfalls Teil des jeweiligen Teiluniversums und unterliegt im Kern raumzeitlichen Konventionen - der Unterschied ergibt sich durch die Grenzschichtstruktur.

Und weil für Bewohner des Standarduniversums bzw. den zum Standard verwobenen Sequenzen weder ein Zentrum noch ein Rand im eigentlichen Sinne definiert werden kann, ist die Tiefe als "Übergang" zum Hyperraum auch von jedem Punkt im Raum-Zeit-Kontinuum aus zugänglich. Gleichzeitig jedoch wirkt sie als eine Art Schutzhülle und verhindert, daß Universalsequenzen willkürlich miteinander verknüpft oder verschmolzen werden - genau solche Manipulationen jedoch werden den Gegnern der Hohen Kosmischen Mächte, den Chaotarchen und ihren Mitstreitern, zugeschrieben. Aufgabe der Ritter der Tiefe ist es, dieses Chaos zu unterbinden und statt dessen die Ordnung zu gewährleisten und zu fördern.

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 Quelle(n):  PR-2180, PR-Glossar 1991
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© Crest-Datei - Autor(en): PR-Redaktion, PR-Exposee, Torsten Orth, Daniel Winkler - Erstellt: 17.09.2002 - Letztes Update: 01.06.2008